Kultursensibel im Gesundheitswesen

Durch „cultural awareness“ Patient*innen besser verstehen.

Durch „cultural awareness“ Patient*innen besser verstehen

Workshop für:

… Studierende der Medizin und von Heilberufen
… Ärzte und Ärztinnen
… Personen in Gesundheits- und Pflegebereich
… Manager*innen im Gesundheitswesen

Im Workshop:

… klären wir Fakten rund um Zuwanderung und Gesundheitsthemen
… staunen Sie über „typisch Österreichisches“ und entwickeln „cultural awareness“
… beleuchten wir Selbstkonzepte und Körperkonzepte im Kulturvergleich
… erkennen wir die Rolle der Familie im Heilungsprozess
… analysieren wir im Kulturvergleich: Wer ist gesund/krank?
… befassen wir uns mit Symptombeschreibung: „Meine Leber brennt“
… befassen wir uns mit der Artikulation von Schmerz: „Alles kaputt“
… befassen wir uns mit dem Umgang von negativen Informationen/Befunden
… bekommen Sie Ideen über religiöse Praxis und Gesundheit
… sprechen wir über Gesundheitssysteme in verschiedenen Ländern und davon abgeleitetes Verhalten

Methodik „Kultursensibel im Gesundheitswesen“

Theoretischer Input, Reflexionsübungen, Analyse von Fallbeispielen oder Erlebnisberichten, moderierte Diskussionen und Videobeiträge zum besseren Verständnis. Wir bieten Teile des Seminars als eLearning an.

Workshop-Expertin für "Kultursensibel im Gesundheitswesen":

Workshop-Expertin Kultursensibel im Gesundheitswesen
Gerhard Haan

Gabriele Strodl-Sollak ist interkulturelle Kommunikations-Trainerin, Universitätslektorin für Gender and Cultural Diversity an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Kommunikations-Trainerin an der Medizinischen Universität Wien sowie am AKH Wien und hat unzählige Erwachsenenbildnerinnen in Gender & Diversity Kompetenz ausgebildet. Sie deckt ein weites Spektrum von Kommunikation ab zu dem auch Konfliktmanagement gehört.

Wie können wir Doctor hopping vermeiden? 

Viele Menschen sind in den letzten Jahren aus dem arabischen Raum, der Europäischen Union sowie den Drittstaaten nach Österreich zugewandert. Es ist eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, Patient*innen mit häufig limitierten Sprachkenntnissen und zu verstehen und ihren Heilungsprozess zu begleiten. Fühlen sich Patient*innen schlecht verstanden und beraten, kommt es zum ‚Doctor hopping‘ und sie wechseln den Arzt/die Ärztin.

Weshalb kommen Menschen mit Schnupfen in die Notaufnahme? Was tun, wenn männliche Verwandte für ihre Ehefrau oder Tochter das Wort ergreifen und eine Anamnese nicht möglich erscheint? Wieso wird eine Mutter wütend, wenn ihr Kind nach der Behandlung Gummibärlis angeboten bekommt? Ein Patient donnert, Sie wären ausländerfeindlich und würden ihn schlecht behandeln, dabei arbeiten Sie unter Zeitdruck und nach einem vorgegebenen Ablauf. Wie darauf reagieren? Sie versuchen den Schmerz zu lokalisieren und bekommen zur Antwort: „Überall tut es weh!“

Unser europäisches Verständnis von Körper, Gesundheit, Krankheit, Schmerz und wie unser Gesundheitssystem funktioniert ist uns vertraut, scheint selbstverständlich. Will man kultursensibel behandeln und pflegen, hilft es, um kulturgeprägte Einstellungen aus anderen Ländern zu wissen. Denn manchmal haben sich Migrant*innen eingebürgert, manchmal ihre kulturellen Einstellungen (teilweise) bewahrt und haben Erwartungen, die Missverständnisse und Konfliktstoff versprechen.

Verstehen Sie Menschen aus anderen Kulturkreisen!


NÄCHSTE TERMINE ZUM THEMA KULTURSENSIBEL IM GESUNDHEITSWESEN

  • Einzelpersonen: Individuelle Fach-Coachings auf Anfrage
  • Unternehmensinterne Workshops auf Anfrage

Nähere Informationen und Anmeldung zum Coaching: 
Gabriele Strodl-Sollak, MA
Sollak Kommunikationsarchitekten
E-Mail: office@sollak.at
Tel: +43/664/43 42 864

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